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Entzündungen

Der menschliche Körper in seiner Gesamtheit befindet sich bei vollkommener Gesundheit in einem ausgewogenen Gleichgewicht, einer Balance von Yin und Yang und den Fünf Elementen (TCM = Traditionelle Chinesische Medizin). Krankheit ist folglich eine Disharmonie dieser Elemente.Der „Kranke“ ist nicht mehr in Resonanz (Einklang) mit seiner Umwelt bzw. den Jahreszeiten und seinem sozialen Umfeld.

Die wichtigsten Ursachen für Krankheiten sind:

  • Genetisch / Zellulare Veranlagung
  • Lebensgewohnheiten, Ernährung, Beziehung, Beruf, soziales Umfeld
  • Umweltverschmutzung, Pathogene Einflüsse, Unfälle

Da sich in jedem Augenblick unser Körper in Wechselbeziehungen zu seiner Umwelt befindet muss er zwangsläufig in der Lage sein, die verschiedenen auf ihn einwirkenden Reize zu kompensieren. Dabei muss der Reiz als solcher wahrgenommen, verarbeitet und einem drohenden Ungleichgewicht entgegengesteuert werden. Je größer, störender der Reiz und je länger seine Einwirkzeit desto schwieriger und aufwändiger wird die Gegenregulation ausfallen. Dafür steht dem Körper ein ausgeklügeltes entwicklungsgeschichtlich gewachsenes und hoch sensitives Netzwerk zur Verfügung, ähnlich einem hoch entwickelten Computersystem. Die Vernetzung findet innerhalb eines neuroendokrinoimmunologischen Systems (NEI) statt. Hier agieren untereinander neben dem zentralen und peripheren Nervensystem die Organe der Hormonsteuerung und –bildung mit dem angeborenen und erworbenen Immunsystem. Hinzu kommen individuelle Besonderheiten und geistige Befähigungen, die den Menschen von anderen Lebewesen unterscheiden.

Schädigende Reize können unterschiedliche Ursachen haben:

  • mechanisch (Stoß, Schlag, etc.)
  • thermisch (Verbrennung, Verbrühung, Erfrierung etc.)
  • chemisch (Verätzung)
  • biologisch (Eindringen von Parasiten wie Bakterien, Viren, Pilze, Würmer etc.)
  • psychisch (Unfall, Stress etc.)
  • elektromagnetisch (Funkwellen etc.)
  • radioaktiv (Erdstrahlen, Atomunfälle etc.)
  • ärztlich (Injektionen, Operationen, Zahnbehandlungen etc.).

Reize können einmalig (akut) oder dauernd (chronisch) auf einen Körper treffen. Sie werden auch als Stress bezeichnet.
Unser Körper, da auf Überleben programmiert, hat gelernt, dem Stress mit einer Stressantwort zu parieren. An exponierter Stelle stehen hier Entzündungen. Manche Autoren nennen es „Feuer im Körper“.
In akuten Situationen dienen sie dazu, beschädigtes Gewebe abzubauen, zu recyceln und zu regenerieren. Eingedrungene Erreger können angegriffen und „verbrannt“ werden. Dieses System ist entwicklungsgeschichtlich trainiert worden. Es wird sicht- oder spürbar als lokale Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerz und Funktionseinschränkung. Systemisch kann Fieber, allgemeine Abgeschlagenheit, Appetitverlust etc. auftreten.
Halten die Reize über einen längeren Zeitraum an und sind mehrere gleichzeitig am Werk so kann durch eine anhaltende Entzündung eine chronische Erkrankung entstehen. Sie kann solange bestehen bleiben oder fortschreiten bis Gewebe, Organe oder der gesamte Körper zerstört werden. Eine chronische Entzündung kann sich auch nach abstellen von Reizen verselbständigen und unaufhaltsam fortschreiten (circulus vitiosus = krankhafter Kreislauf).

Ursache von anhaltenden Reizen sind meist nicht durch Erreger bedingt. Den Angriff auf solche eingedrungenen Erreger hat unser Körper in Jahrtausenden gelernt und nach erfolgreicher Abwehr konnte das System wieder heruntergefahren werden. Der grippale Infekt war nach einigen Tagen überstanden, das System war wieder in Balance und konnte sich regenerieren. Anders bei einer Dauerbedrohung durch Chemikalien, elektromagnetische Wellen oder psychischem Stress. Hier wirken die Abwehrmechanismen nicht, diese Ursachen können nicht „verbrannt“ werden, es resultiert eine anhaltende chronische Entzündung mit einem Verbrauch von Material wie Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen etc.

Eine Besonderheit der chronischen Entzündung ist oft die fehlende Wahrnehmung des Körpers („silent inflammation“). Es bestehen lange Zeit keine oder nur unspezifische Symptome. Diese können einer Ursache nicht zugeordnet werden oder bleiben gänzlich unerkannt. Es entwickelt sich ein fortschreitendes Ungleichgewicht zwischen Auf- und Abbau von Geweben auch im vorgenannten System.

Bereits in einem frühen Stadium lassen sich Dysbalancen im System durch entsprechende Laboruntersuchungen nachweisen.

Bei fortschreitender Entzündung werden Gewebe und Organe irreversibel geschädigt und können erst dann mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall-Sonographie, Röntgen, CT, MRT nachgewiesen werden.

Es liegt nahe, Entzündungen in einem frühen Stadium zu erkennen und zum Schutz vor bleibenden Schäden frühzeitig zu behandeln. Dabei gelingt es unter dem Aspekt der zunehmenden und vielfältigen Umweltbelastungen nicht immer, die Ursachen zu finden und abzustellen. Allerdings besteht die Notwendigkeit, die Entzündungen zu bremsen und festgestellte Defizite im Körper auszugleichen. Nach anfänglicher Korrektur ist es ratsam, die krankhaft veränderten Laborparameter unter einer Therapie zu kontrollieren. Es gibt dabei keine allgemeingültigen Schemata. Jede Therapie muss individuell nach Labor und Befinden angepasst werden.